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Die Mission der Schweiz bei der EU organisiert in Eigenregie oder zusammen mit anderen Institutionen regelmässig Veranstaltungen und thematische Vorträge. Welche Events in Brüssel angeboten werden, ersehen Sie aus den folgenden Unterrubriken.


Künftige Veranstaltungen


30.05.2012: Auf Einladung von S.E. Bénédict de Cerjat (Botschafter für die Schweiz in Belgien und Chef der Mission der Schweiz bei der NATO) und S.E. Jacques de Watteville (Chef der Mission der Schweiz bei der Europäischen Union) wird die Ecole Atelier Rudra-Béjart im Nationaltheater von Brüssel auftreten. Organisiert wird diese Veranstaltung mit der Unterstützung von Zurich Insurance Group und Switzerland Cheese Marketing.

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Vergangene Veranstaltungen
Partners in Dialogue : Die Herausforderungen der Fiskalpolitik in Europa

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Fritz Zurbrügg und Lucio Pench ©DFAE

 Einige Tage bevor die Mitgliedstaaten der Eurozone den Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion unterschrieben, organisierte die Mission der Schweiz bei der EU eine äusserst aktuelle Debatte über Aufbau und Anwendung der Schuldenbremse. Die fünfte Ausgabe der Veranstaltungsserie Partners in Dialogue richtete den Fokus auf die Herausforderung, der sich viele europäische Länder im Hinblick auf eine zuverlässige Schuldenpolitik stellen müssen. An der Debatte nahmen teil Lucio Pench, Direktor für Fiskalpolitik der Europäischen Kommission (Generaldirektion ECFIN), Fritz Zurbrügg, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung, Rolf Widmer, Regierungsrat und Vorsteher des Departements Finanzen und Gesundheit des Kantons Glarus, sowie André Sapir, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Université Libre de Bruxelles (ULB) und ehemaliger Wirtschaftsberater des Präsidenten der Europäischen Kommission. Die Diskussion konzentrierte sich auf bestehende Modelle der Steuerpolitik, deren Flexibilität, Anwendungsbereich und –tiefe, auf den Einfluss von Steuervorschriften auf die Märkte und politische Entscheidungen und auf die umfassende Frage welche zusätzlichen Strukturen, wie z.B. Transferleistungen, bereitgestellt werden müssen um eine funktionierende Fiskaldisziplin langfristig zu gewährleisten.
Ausführlichere Informationen zur Diskussion finden sich auf dem Internetportal : 
http://www.partnersindialogue.com/ Partners in Dialogue


Swiss Education Briefing: Duales Ausbildungssystem und der Arbeitsmarkt

Das Swiss Education Briefing vom 31. Januar 2012, das von SwissCore und der Mission der Schweiz bei der EU organisiert wurde, thematisierte den wesentlichen Beitrag, den die duale Ausbildung auf dem Geschäfts- und Arbeitsmarkt sowie im Abbau von Jugendarbeitslosigkeit leistet. Die Schweiz verfügt über langjährige Erfahrung mit dualen Ausbildungssystemen, welche eine solide berufliche Ausbildung in einem betrieblichen Umfeld mit einer fundierten akademischen Ausbildung verbinden und zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten zwischen beiden ermöglichen. Stefan Wolter, Leiter der Forschungsstelle für Bildungsökonomie der Universität Bern und Valentin Vogt, Präsident des Schweizer Arbeitgeberverbandes und Verwaltungsratspräsident der Burckhardt Compression AG, stellten das Schweizer Modell für duale Ausbildung vor und gingen näher auf Bedürfnisse und Engagements von Unternehmen und Arbeitgebern im Hinblick auf die berufliche Aus- und Weiterbildung ein. Hélène Clark, Direktorin für Strategien und Programme für lebenslanges Lernen der Generaldirektion für Bildung und Kultur (EAC) der Europäischen Kommission, sprach über die Erfahrungen der Schweiz, von denen Europa profitieren könnte, und stellte den Beitrag von beruflicher Grundbildung in Zusammenhang mit der demographischer Veränderung und den sich ändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes.


"Partners in Dialogue": Die Energieversorgungssicherheit aus der Sicht des Netzes

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©EDA

Die vier schweizerischen und europäischen Referenten mussten die folgende Frage beantworten: «Besteht in diesem Winter in Europa ein Blackout-Risiko?» Moderator Claas Tatje richtete die leicht provokante Frage an Claude Turmes, Europaparlamentarier, an Nationalrat Filippo Lombardi, an Jean-Arnold Vinois, Vertreter der Europäischen Kommission und an Thomas Tillwicks, Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizer Übertragungsnetzbetreiberin swissgrid. Die Diskussionen an der Abendveranstaltung vom 30. November 2011 drehten sich um die Energieversorgungssicherheit und besonders um die wesentliche Rolle der Infrastrukturen. Die Anpassungsfähigkeit des kontinentalen Elektrizitätsnetzes an die freiwillige Verringerung der Atomstromproduktion nach dem Unfall von Fukushima weckte bei den etwa 100 Zuhörern grosses Interesse. Die Energieexperten der EU-Mitgliedsstaaten, die Vertreter der europäischen Institutionen sowie der schweizerischen und europäischen Medien befassten sich mit den Auswirkungen der vermehrten Nutzung von erneuerbaren Energien auf das Netz und mit möglichen Lösungen für die Speicherung dieser Energien.


Erste «Soirée Suisse» in der Europahauptstadt

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Soirée Suisse ©EDA

Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey reiste auf Einladung des Europäischen Parlaments nach Brüssel, wo sie den Reigen der «Soirée Suisse» eröffnete. Bei diesem Anlass, den die Schweizerische Mission bei der EU mit Unterstützung von Präsenz Schweiz organisierte, handelte es sich um eine Premiere in der europäischen Hauptstadt.

Ein handverlesenes Publikum von Persönlichkeiten aus der Europäischen Union kostete die edlen Tropfen aus dem Wallis. Das traditionsreiche Buffet bot den rund 400 Gästen eine breite Palette an 25 schweizerischen Käsesorten. Das Brüsseler Veranstaltungslokal «Jeux d'Hiver», das an ein Schweizer Chalet erinnert, bildete den passenden Rahmen – eine Mischung aus Tradition und Moderne. Die geladenen Gäste entdeckten auf spielerische Weise die schweizerische Typografie Helvetica und amüsierten sich über die Klischees die mit der Schweiz in Verbindung gebracht werden.


Swiss Science Briefing: Wissenschaft oder Politik, wer entscheidet?

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Danièle Rod (Mission der Schweiz), Dirk Helbing (ETHZ), Maria da Graça Carvalho (MEP) und Dieter Imboden (SNF) ©SwissCore

Am von Swisscore und der Schweizer Vertretung organisierten «Swiss Science Briefing» vom 11. Oktober 2011 beteiligten sich Dieter Imboden, Präsident des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), der wichtigsten Institution für die Förderung der Forschung in der Schweiz, Dirk Helbing, Soziologieprofessor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ), sowie Maria da Graça Carvalho, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemalige portugiesische Ministerin für Wissenschaft, Innovation und höhere Bildung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wer die künftigen Ausrichtungen in der Forschung bestimmen soll – die Politik oder die Wissenschaft? Die Vorteile des Bottom-up-Verfahrens, die Probleme mit unflexiblen Strukturen und die Notwendigkeit eines gemischten Ansatzes, der der Wissenschaft einen Handlungsspielraum einräumt und gleichzeitig der Politik erlaubt, die zur Bewältigung der Gesellschaftsprobleme notwendigen Impulse zu verleihen, wurden vor einem Publikum von Expertinnen und Experten erörtert.


"Partners in Dialogue": Stabilität im Finanzsektor im Zentrum der Debatte

Die Veranstaltungsreihe «Partners in Dialogue» wurde am 27. Juni 2011 mit einer Diskussion zwischen Jonathan Faull, Generaldirektor der Europäischen Kommission, Thomas J. Jordan, Vizepräsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, Tobias Guldimann, Chief Risk Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Credit Suisse Group AG, und Wolf Klinz, Mitglied des Europäischen Parlaments, fortgesetzt. Thema waren die Finanzmarktregulierung und die notwendigen Koordinationsmassnahmen auf europäischer und internationaler Ebene vor dem Hintergrund eines Gesetzespakets der Europäischen Kommission und der Diskussionen in der Schweiz zur Stärkung der Stabilität im Finanzsektor. Ausführlichere Informationen zur Diskussion «Facing the challenges of the crisis: how should systemic risks in the banking sector be managed?» finden sich auf dem Internetportal : http://www.partnersindialogue.com Partners in Dialogue


Europäische Woche für nachhaltige Energie: Initiativen für mehr Energieeffizienz auf freiwilliger Basis

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Die Energieeffizienz stand im Zentrum der Diskussionen vom 12. April 2011 in der Schweizer Mission. Verschiedene Referenten stellten Projekte aus der Schweiz und Europa vor, die Anreize für eine freiwillige Senkung des Energieverbrauchs der privaten und öffentlichen Akteure schaffen sollen. Die gemeinsam mit dem Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung (CEN / CENELEC) durchgeführte Veranstaltung hatte zum Ziel, den Ideenaustausch zu fördern und originelle und innovative Initiativen bekannt zu machen, die europaweit Anwendung finden könnten.


"Partners in Dialogue": Schwerpunkt Verkehr

M. Gregor Saladin, Mme Eva Lichtenberger et M. Andreas Meyer lors de la soirée

M. Gregor Saladin, Mme Eva Lichtenberger et M. Andreas Meyer lors de la soirée
©EDA

Bei der zweiten Veranstaltung der Reihe «Partners in Dialogue» stand aus aktuellem Anlass (Veröffentlichung des Weissbuchs über die europäische Verkehrspolitik) die Verkehrspolitik im Fokus. Andreas Meyer, CEO der Schweizerischen Bundesbahnen, Gregor Saladin vom Schweizerischen Bundesamt für Verkehr, die europäische Abgeordnete Eva Lichtenberger und Jean-Eric Paquet, Direktor bei der EU-Kommission, unterhielten sich über den Huckepackverkehr, den Gotthard-Tunnel und die Verkehrsstrategie der EU-Kommission. Ausführlichere Informationen zur Diskussion «Green, efficient and affordable transport in Europe: how to take up the challenge?» finden sich auf dem Internetportal : http://www.partnersindialogue.com Partners in Dialogue


Jubiläumsfeier: 50 Jahre Präsenz bei den europäischen Institutionen

La conseillère fédérale Mme Micheline Calmy-Rey lors de la fête de Jubilé

La conseillère fédérale Mme Micheline Calmy-Rey lors de la fête de Jubilé  (640 x 426)
©EDA

1960 eröffnete die Schweiz ihre Mission bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel. Die Mission feierte dieses Jubiläum am 15. November 2010 in Anwesenheit der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. In ihrer Ansprache vor rund 350 Gästen zog Bundesrätin Calmy-Rey eine positive Bilanz der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU und ging auf deren weitere Entwicklung ein.


"Partners in Dialogue": Direkte Demokratie Thema der ersten Gesprächsveranstaltung Schweiz-EU

Die erste Podiumsdiskussion, die den Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Partners in Dialogue" bildete, war vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Umsetzung der EU-Bürgerinitiative dem Thema direkte Demokratie gewidmet. Rund 70 Gäste verfolgten die Debatte zwischen der EU-Parlamentsabgeordneten Diana Wallis, den Schweizer Nationalräten Luzi Stamm und Andreas Gross sowie dem ungarischen EU-Parlamentarier György Schöpflin über die Möglichkeiten, welche die direkte Demokratie bietet, sowie über deren Vor- und Nachteile. Ausführlichere Informationen zur Diskussion „Right of initiative, citizens’ participation and direct democracy: hindering or empowering democratic principles?“ finden sich auf dem Internetportal : http://www.partnersindialogue.com Partners in Dialogue